FreeSync ist AMDs offene Technologie für variable Bildwiederholrate, die Tearing eliminiert, indem sie die Monitor-Bildwiederholrate an die GPU-Frameausgabe anpasst. Lizenzfrei und breit verfügbar.
FreeSync-Technik: basiert auf dem offenen Standard VESA Adaptive Sync (über DisplayPort und HDMI). Die GPU signalisiert dem Monitor, wann ein neuer Frame fertig ist; der Monitor passt seine Aktualisierung dynamisch an, statt mit fester Rate zu arbeiten. Da es lizenzfrei ist, kostet FreeSync keinen Aufpreis wie der proprietäre G-Sync-Hardware-Controller.
FreeSync-Stufen: FreeSync: Basis-VRR, eliminiert Tearing im unterstützten Bereich (z. B. 48–144 Hz). FreeSync Premium: ≥120 Hz bei 1080p, Low Framerate Compensation (LFC) für flüssige Wiedergabe auch unter dem VRR-Mindestbereich. FreeSync Premium Pro: ergänzt HDR-Unterstützung mit niedriger Latenz.
Kompatibilität: funktioniert mit AMD-Radeon-GPUs nativ und mit NVIDIA-GPUs (als „G-Sync Compatible“, da beide auf Adaptive Sync basieren). Auch viele Fernseher (Samsung, LG) und Konsolen (Xbox Series X/S) unterstützen FreeSync.
Vergleich mit G-Sync: FreeSync ist günstiger (kein Hardware-Modul) und breiter verfügbar. Klassisches G-Sync bot historisch etwas strengere Qualitätskontrolle, aber moderne FreeSync-Premium-Monitore sind praktisch gleichwertig.
Grenzen: günstige FreeSync-Monitore haben enge VRR-Bereiche (z. B. nur 48–75 Hz); ohne LFC kann unterhalb des Bereichs wieder Tearing auftreten. Auf das Premium-Label achten für LFC.
Kaufrelevanz: für die meisten Gamer ist FreeSync (oder G-Sync Compatible) das beste Preis-Leistungs-Verhältnis — Tearing-freies Gaming ohne Aufpreis. Premium oder Premium Pro wählen, wenn Sie hohe Bildraten oder HDR möchten.