PPI (Pixel pro Zoll) misst die Pixeldichte eines Bildschirms. Berechnet als diagonale Pixelzahl geteilt durch die Diagonale in Zoll. Höhere PPI = schärferes Bild bei nahem Betrachtungsabstand.
PPI-Formel: sqrt(horizontal² + vertikal²) ÷ Bildschirmdiagonale in Zoll.
Beispiel: 6,1-Zoll-iPhone 14 Pro mit 2556×1179 Auflösung. sqrt(2556² + 1179²) ÷ 6,1 = sqrt(8.116.317) ÷ 6,1 = 2851 ÷ 6,1 ≈ 460 PPI.
Wichtige Schwellen: 100 PPI: typischer Laptop 1080p 15,6 Zoll (Text beginnt zu pixeln). 200 PPI: Einsteiger-Smartphone oder großes Tablet (einzelne Pixel sichtbar). 300 PPI: Apples „Retina“-Schwelle (25 cm Abstand, Pixel nicht unterscheidbar). 400 PPI: Flaggschiff-Smartphones, Desktop-Monitore bei typischem Abstand (sehr scharf). 500+ PPI: Premium-Smartphones, VR-Headsets (pixelfreie Anmutung). 1500+ PPI: VR-Anforderung für Immersion (kein Fliegengitter-Effekt).
Kontext zählt: ein 1440p-Monitor aus 60 cm wirkt bei 100 PPI scharf, aber ein Smartphone aus 20 cm braucht 300+ PPI für dieselbe Schärfe.
Abnehmender Nutzen: der Sprung von 200 auf 300 PPI ist sehr deutlich; der Sprung von 400 auf 500 PPI ist marginal.
PPI vs. Auflösung: ein 4K-32-Zoll-Monitor (163 PPI) wirkt wegen des Abstands weniger scharf als ein 1080p-5-Zoll-Smartphone (440 PPI).
Kaufrelevanz: Smartphone-/Tablet-Flaggschiffe treffen den ~400-PPI-Sweetspot (scharf, kein Pixelraster). Alles ab 250+ PPI ist akzeptabel. Günstigere Displays <200 PPI können bei viel Text grob wirken.