Eine CPU (Central Processing Unit) ist der primäre Chip, der Befehle in einem Computer ausführt. Sie übernimmt alle allgemeinen Rechenaufgaben — vom Betriebssystem bis zur Ausführung von Anwendungen.
Die CPU ist das „Gehirn“ eines Computers. Jede Aktion — Browser öffnen, Code kompilieren, ein Spiel ausführen — läuft über die CPU. Moderne Desktop-CPUs von Intel und AMD enthalten zwischen 6 und 24 Kerne, wobei jeder Kern einen eigenen Befehls-Thread bearbeiten kann.
Wichtige CPU-Spezifikationen im Vergleich: Kernzahl: Mehr Kerne helfen bei Multithread-Lasten (Videobearbeitung, 3D-Rendering, Kompilieren). Die Single-Core-Leistung zählt mehr fürs Gaming und alltägliche Aufgaben. Taktrate: in GHz gemessen. Höhere Basis- und Boost-Takte bedeuten schnellere Ausführung pro Kern. Boost-Takte sind kurzzeitig gehaltene Spitzen unter Last. TDP (Thermal Design Power): in Watt. Höhere TDP bedeutet mehr Wärme und Stromverbrauch und erfordert bessere Kühlung. Desktop-CPUs reichen von 65 W (effizient) bis 170 W+ (Hochleistung). Cache: L2- und L3-Cache halten häufig genutzte Daten nah an den Kernen. Mehr Cache (besonders L3) verbessert Gaming und datenintensive Lasten deutlich — AMDs 3D-V-Cache verdreifacht den L3-Cache fürs Gaming. Sockel: die physische Schnittstelle zwischen CPU und Mainboard. Intel nutzt LGA1700 und LGA1851; AMD nutzt AM5 (Ryzen 7000/9000) und AM4 (Ryzen 5000).
Intel vs. AMD 2025–2026: Intel Core Ultra 200 (Arrow Lake) zielt mit hybrider P+E-Kern-Architektur auf Effizienz. AMD Ryzen 9000 (Zen 5) führt bei Multi-Core-Durchsatz und Gaming mit X3D-Varianten. Fürs reine Gaming dominiert der AMD Ryzen 7 9800X3D. Für Content-Erstellung konkurrieren Ryzen 9 9950X und Intel Core Ultra 9 285K eng.
Wann die CPU priorisieren: Videobearbeitung, 3D-Rendering, Software-Kompilierung und Streaming profitieren am meisten von mehr Kernen. Gaming profitiert am meisten von hoher Single-Core-Geschwindigkeit und großem Cache.