DTS:X ist ein objektbasiertes Surround-Sound-Format, das mit Dolby Atmos konkurriert. Es unterstützt dynamische Höhe und immersive Konfigurationen, bei etwas niedrigeren Lizenzkosten als Atmos.
DTS:X-Spezifikationen: ähnlich wie Dolby Atmos (objektbasiert, Höhenkanäle), unterstützt 11.1.4-Konfigurationen und höher. Variable Bitrate, typisch 256–768 kbit/s fürs Streaming, bis 3 Mbit/s für Blu-ray.
Vergleich mit Dolby Atmos: - DTS:X passt sich in Echtzeit minimal besser an (Objekte werden pro Frame granularer aktualisiert). - Dolby Atmos hat die größere Inhaltsbibliothek (exklusive Unterstützung bei Netflix, Apple TV+). - DTS:X wird in einigen Gaming-Kontexten bevorzugt (manche Atmos-Spiele nutzen die Höhe nicht voll fürs Gameplay). - Lizenzierung: DTS:X ist oft günstiger, was Einsteiger-AV-Receiver und -Soundbars anspricht.
DTS:X-Verfügbarkeit: AV-Receiver (Denon, Yamaha, Pioneer), ausgewählte Soundbars (Samsung, LG), einige Blu-ray-Filme und Xbox Series X/S (über unterstützte Audio-Durchschleifung). Auffällig abwesend bei iPhones, Apple TV und den meisten Streamingdiensten.
Inhaltsknappheit: die DTS:X-Filmverfügbarkeit ist beim Streaming geringer als bei Atmos. UHD-Blu-ray ist die primäre DTS:X-Inhaltsquelle (Filme wie Aquaman, Fast & Furious nutzen einen DTS:X-Mix).
Für ein neues Setup: Dolby Atmos ist wegen der Inhaltsverfügbarkeit weiterhin die sichere Wahl. DTS:X lohnt sich, wenn man um einen Heimkino-Receiver mit nativer DTS:X-Unterstützung und eine Blu-ray-Sammlung herum baut.